
Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,
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Mein Wahlkreis Jenfeld - Tonndorf - Marienthal weist eine Fläche von rund 13 Quadratkilometern auf, in der rund 38.520 Einwohner*innen leben. Daher müssen die Wünsche und Anliegen unserer Stadtteile politisch klar und deutlich in der Bezirksversammlung vertreten werden.
Während Jenfeld, das unmittelbar an der Stadftgrenze zu Schleswig-Holstein liegt, in seinem östlichen Teil von Hochhäusern dominiert wird, zeigt sich der westliche Teil als grünes Quartier. Verschiedenste Vereine und Einrichtungen zeigen sich mitverantwortlich für Jenfeld und tragen dazu bei, dass sich die Einwohner in ihrem Stadtteil wohlfühlen. Der Stadtteiltreff Jenfelder Kaffeekanne an der Oppelner Straße etwa bietet seit mehr als 15 Jahren morgens hungrigen Schülern ein kostenloses Frühstück. Der kulturelle Mittelpunkt ist das Jenfeld-Haus in der Charlottenburger Straße. Die Veranstaltungen reichen vom Theater für Kinder und Konzert bis hin zur Gymnastik und Seniorenfrühstück. Auch die Freie Kulturinitiative Jenfeld e.V. in der Kelloggstraße bietet unterschiedliche kreative Freizeitangebote für Jung und Alt. Dort können die Einwohner*innen töpfern, malen und zeichnen. Wichtiger Treffpunkt sind zudem die Einkaufscenter JEN und Berliner Platz, die zwar nicht allzu groß ist, dennoch mehr zu bieten haben, als nur Einkaufsgelegenheiten für den täglichen Bedarf. Dort halten die Jenfelder gerne einen Plausch und tauschen sich über Neuigkeiten aus.
Ein feiner Sandstrand am Freibad Ostende, eine achteckige Kirche und ein Hauch von Hollywood finden sich im grünen Tonndorf. Das architektonische Gesicht des Wohnquartiers, ist zumeist durch kleinere Etagenhäuser geprägt, große Hochhäuser gibt es nicht. Insgesamt ist Tonndorf sehr grün und besitzt im nördlichen Teil einen Grüngürtel, der sich um Wandse und Rahlau schmiegt und in den Eichtalpark übergeht. Diesen grünen Fleck Tonndorfs sollte man ebenso gesehen haben, wie die Tonndorfer Kirche. Das kleine Gotteshaus an der Stein-Hardenberg-Straße wurde in den Jahren 1953 und 1954 in achteckiger Form gebaut. In der beschaulichen Kirche war einst ein Pastor Dorau tätig. Wer jetzt statt Kirche an einen gewissen Fred vom Jupiter denkt, liegt goldrichtig. Musiker und Produzent Andreas Dorau, aus der Neuen Deutschen Welle, ist der Sohn dieses Pastors. Lediglich ein gewachsener Ortskern fehlt in Tonndorf. Zum Einkaufen geht man in die Tonndorfer Hauptstraße zum Einkaufszentrum Tondo. Weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt ist das Studio Hamburg. In dem Atelierkomplex, der 1947 als Real Film GmbH gegründet wurde, entstanden unter anderem „Des Teufels General“ und „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Heinz Rühmann.
Marienthal ist ein Stadtteil mit ruhigen Wohnlagen inmitten von Gärten und Parks. Keine Villa gleicht der anderen, die Marienthaler legten in den letzten 100 Jahren großen Wert auf individuelles Wohnen. Nur hinsichtlich der Großzügigkeit der Grundstücke und der Gepflegtheit der Gärten stimmen die Anwesen überein. Manche Straßenzüge haben sich seit dem 19. Jahrhundert kaum verändert. Man erreicht in der Mitte des Stadtteils das erste der vier Wandsbeker Gehölze. Es handelt sich um Überbleibsel des ehemaligen Wandsbeker Schlossgartens. Sehenswert sind das Husarendenkmal und der Gedenkstein für den Dichter und Journalisten Matthias Claudius, den berühmtesten Sohn Wandsbeks aus dem Jahr 1840. Viele junge Familien zogen nach Marienthal und haben den Stadtteil sichtlich verjüngt, doch gleichzeitig leben dort überdurchschnittlich viele ältere Menschen. Wegen des vermehrten Bedarfs an altersgerechtem Wohnraum investierte man in einige neue Seniorenheime. Da es außer einer Apotheke, einigen Lokalen, einer Boutique und einer Konditorei in der Kielmannseggstraße nur wenige Einkaufsmöglichkeiten gibt, verlassen die Marienthaler zum Shoppen ihren Stadtteil und begeben sich dazu meistens ins Wandsbeker Quarree. An der verkehrsreichen Jüthornstraße erstreckt sich das Gelände des Asklepios Krankenhauses Wandsbek. Die medizinische Versorgung in Marienthal ist mit 71 niedergelassenen Ärzten überdurchschnittlich, die Schulen genießen einen guten Ruf.
Ich stehe für eine soziale Politik, die alle Menschen gleichbehandelt und unterstützt. Alteingesessene und Zugezogene - unabhängig vom Alter, von der sozialen und regionalen Herkunft oder dem Familienmodell in dem sie leben. Daher engagiere ich mich ehrenamtlich in unterschiedlichen Funktionen.
"Jedermann hat die sittliche Pflicht, für das Wohl des Ganzen zu wirken. Die Allgemeinheit hilft in Fällen der Not den wirtschaftlich Schwachen und ist bestrebt, den Aufstieg der Tüchtigen zu fördern. Die Arbeitskraft steht unter dem Schutze des Staates. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat als Welthafenstadt eine ihr durch Geschichte und Lage zugewiesene, besondere Aufgabe gegenüber dem deutschen Volke zu erfüllen. Sie will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein," heißt es in der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg.
Das soll uns allen Aufgabe und Verpflichtung sein.
Ihr Marcel Klose